Dass der Vorarlberger David Helbock zu den herausragenden europäischen Jazzpianisten gehört, hat er unter anderem mit Solo-Alben oder dem Duo mit dem französischen Gesangsstar Camille Bertault bewiesen. Seine Karriere begründet hat aber sein Trio „Random/Control“ mit den Bläsern Johannes Bär und Andreas Broger. Die drei Musiker sind auch nach 17 Jahren und drei Alben bereit für neue Abenteuer. Wobei das Markenzeichen des Trios stets dasselbe ist: die zahllosen Instrumente, die Bär und Broger virtuos beherrschen – manchmal auch mehrere gleichzeitig. Inspiriert von dieser Vielfalt an Klangmöglichkeiten konzentriert sich Helbock aufs Klavier und etwas Perkussion. Viele neue Stücke hat er nun für diese Besetzung komponiert und dabei Gedichte von William Blake, Emily Dickinson und anderen vertont. Und Fola Dada eingeladen haben, um genau diese Gedichte zu singen. Die Stuttgarter Sängerin mit nigerianischen Wurzeln ist eine äußerst vielseitige Künstlerin und Pionierin in der Kunst, vom Soul kommend verschiedene Genres miteinander zu verbinden. Foto: Severin Koller