Dark Wave, New Wave, Gothic und Post-Punk – seit etwa 20 Jahren knüpfen die Editors an die großen Zeiten der 80er Jahre und an Bands wie Joy Division, The Cure oder Sisters Of Mercy erfolgreich an. Wobei die Gruppe um Sänger Tom Smith, der mit seiner dunklen Stimme an Andrew Eldritch oder Ian Curtis erinnert, trotzdem eine eigene Klasse gefunden hat. Die Editors gelten seit ihrem Debütalbum „The Back Room“ mit Hits wie „Munich“ als eine der prägendsten Instanzen des modernen Post-Punk, wobei sie die düstere Melancholie von Größen wie Joy Division in stadiontaugliche Hymnen übersetzen. Allen voran entführt Frontmann Tom Smith mit seiner markanten Stimme und einer fast schon beschwörenden Bühnenpräsenz das Publikum in eine dichte, atmosphärische Welt. Zwischen klanglicher Wucht und intimen Momenten machen die Briten jedes ihrer Konzerte zu einem tiefgreifenden Erlebnis, das durch eine beispiellose Live-Energie nachhaltig beeindruckt.