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Port Noo

  • 17 Juli, 2026(20 - 22.30 Uhr)
  • Milla Club München

Auf Irisch bedeutet „Port Nooˮ: neuer Hafen. Nach New York war Berlin ein neuer Hafen für die Musikerin Hannah Permanetter, laut Dirk Wagner von der SZ „eine der besten Singer-Songwriterinnen, die München hervorbrachte“, und ihr Solo-Projekt. Ihren Sound köchelt Port Noo (Foto: Roman Hagenbrock) vor allem aus einer Zutat zusammen: ihrem höllischen Spaß am Mixen von Einflüssen aus unterschiedlichsten Genres und Äras. So spielt sie in einem Moment die Akustikgitarre wie Joni Mitchell, im nächsten die E-Gitarre wie Kim Deal, setzt die Backing Vocals wie Aretha Franklin oder die Beach Boys und vergreift sich an einem Synth Bass wie ihre Held*Innen der späten 90er Jahre Portishead, Gomez und Beck. All das, gemischt mit Hannahs melancholischer Stimme, dem Faible für Pop-Melodien und den selbst- und zeitkritischen Texten, schmiegt sich einem erst wärmend und nachdenklich an die Schulter, um einem im nächsten Moment ein überraschtes Lächeln auf die Lippen zu kitzeln. Mit ihrer neuen EP „Standing On The Moon" hatte Hannah auf der Suche nach gleichgesinnten Mitstreiterinnen ein gutes Händchen. Die Schauspielerinnen Rebecca Motzel und Paula Leitner stiegen als Background-Sängerinnen ein, die ehemalige Lemonbabies-Bassistin Barbara Mayer beendete hier nach 20 Jahren ihren Musikerinnen-Dornröschenschlaf und auch die neu nach Berlin gezogene Schlagzeug-Influencerin Martina Barakoska konnte der feinen Melancholie der Port Noo Songs nicht widerstehen.

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