Wer den in Kopenhagen lebenden Anders Trentemøller einmal live gesehen hat, weiß um seine faszinierende Fähigkeit, ein Publikum komplett in seine Soundwelt zu ziehen. Und die ist neblig, mysteriös groovend, empathisch. Tanzbare Melancholie könnte man sagen. Stilistisch verwebt Trentemøller dabei Electro mit Shoegaze, Synth- und Dreampop, mal instrumental, mal mit handverlesenen Gastsänger:innen. Auf seinem 2022er Album „Memoria“ ließ er auch New-Wave-Einflüsse anklingen. Zuletzt erschien 2024 sein starkes Album "Dreamweaver", das seinem Namen alle Ehre macht. Es ist traumhaft schön, setzt auf einem atmosphärischen dreamy Sound, der aber auch schnell ins Dunkle kippen kann (wie in "Nightfall" mit Sängerin Dísa, die auf acht von zehn Stücken zu hören ist). Für seine Live‑Auftritte wird Anders Trentemøller von Emma Acs (Gesang und Synthesizer), Silas Tinglef (Schlagzeug), Brian Batz (Gitarre) und Jacob Haubjerg (Bass und Gitarre) unterstützt. Foto: Alisa Blandini.