Wenn sich ab dem 8. Mai die Luitpoldanlage an den Isarauen in Freising wieder in ein farbenfrohes Miteinander aus Musik, Theater, Kabarett und kulinarischer Vielfalt verwandelt, ist klar: Es ist wieder Uferlos-Zeit. Das Festival gehört seit Jahren zu den kulturellen Fixpunkten der Region. Doch 2026 steht die beliebte Veranstaltung unter besonderen Vorzeichen, nachdem sie 2025 überraschend abgesagt werden musste. Die Realität vieler Kulturveranstaltungen schlug letztes Jahr eben auch beim Uferlos durch: steigende Produktionskosten, höhere Gagen, teurere Infrastruktur. Hinzu kommen verschärfte Sicherheitsauflagen und gestiegene Energiepreise.
Zum Glück springt die Stadt Freising als neuer Hauptsponsor ein und unterstützt das bis zum 17. Mai laufende Festival dieses Jahr mit 80 000 Euro. Zusätzlich trug eine Crowdfunding-Aktion dazu bei, die Finanzen mit etwa 30.000 Euro weiter zu stabilisieren. Veranstaltungskaufmann Lemarr Baqai ist der neue Geschäftsführer der gemeinnützigen Uferlos gGmbH. Er löste Vipo Maat ab, der 2025 die Reißleine ziehen musste.
Nach einem Jahr Pause auf zu neuen Ufern
Das seit 2009 existierende Uferlos-Festival lebt von seiner besonderen Mischung: regionale Bands neben nationalen Acts, politisches Kabarett neben Kinderprogramm, Foodtrucks neben Biergartenkultur. Auch 2026 bleibt sich das Konzept treu. Besucherinnen und Besucher können sich auf ein dichtes Programm freuen, das über 250 Einzelveranstaltungen mit sich bringt.
Das Festivalgelände bietet 2026 drei große Zelte. Dazu kommen die “Zuflucht”, das “Abseits”, die sogenannte Weltwerkstatt und das Kinderland. Bei den Bands liegt der Fokus insgesamt auf regionalen Acts. Zu den Headlinern zählen dieses Jahr Ebow (12. Mai), Loisach Marci (9. Mai), Boppin’B (8. Mai) und die Merely Minds (16. Mai) sowie Isolation Berlin (10. Mai) aus der Bundeshauptstadt.
Foto: © 2026 Uferlos Kultur und Veranstaltungs gGmbH

