Full House herrschte beim heutigen Presse-Showcase zum 50-jährigen Band-Jubiläum der Spider Murphy Gang im Schwabinger Vereinsheim. Diesen Auftritt zum bald anstehenden runden Geburtstag wollte sich dann doch kaum jemand entgehen lassen. Und die Jungs um Günther Sigl und Barney Murphy zeigten, dass sie die angekündigten 38 Konzerte im kommenden Jahr wohl noch locker absolvieren können – trotz schon etwas reiferen Alters.
Die Spider Murphy Gang ist seit 1977 auf den Bühnen Münchens und später auch der ganzen Republik zu Hause und genau dort zeigt sich zuverlässig, warum diese Band einen ungebrochenen Kultstatus besitzt. Wenn sie loslegen, wird aus jedem Saal ein Rock’n’Roll-Club mit treibenden Gitarren, einem rollenden Boogie-Piano und einer Spielfreude, die sofort überspringt.
Aus der Münchner Szene heraus startete die Gang ihren Siegeszug mit Songs wie „Sommer in der Stadt“, „Schickeria“ und natürlich „Skandal im Sperrbezirk“. Hits, die längst zu kollektiven Partyknallern und Evergreens geworden sind und bei jedem Konzert aus Tausenden Kehlen mitgesungen werden. Trotz Gold- und Platinplatten, ausverkauften Hallen und internationalen Erfolgen ist die Band immer das geblieben, was sie von Anfang an war: eine ehrliche Rock’n’Roll Band, die eine grandiose
Rock’n’Roll Show abliefert.
Der Durchbruch gelang den Spiders in einem Schwabinger Liveclub, dem „Memoland“ in der Siegesstraße. Dann wuchs der Bekanntheitsgrad im legendären BR-„Rockhouse“. Dort entstand der bairische Rock’n’Roll, der die Band unverwechselbar machte. Mit den schon erwähnten Mega-Hits wie „Schickeria“ und „Skandal im Sperrbezirk“ schrieb die Gang im Fahrwasser der Neuen Deutschen
Welle deutschlandweit Musikgeschichte. Das Album „Dolce Vita“ verkaufte sich über eine Million Mal, die Hallen wurden größer, die Tourneen länger, doch der Kern des Erfolgs blieb immer derselbe: Live spielen, schwitzen, feiern. Ob Olympiahalle, Circus Krone, riesige Open-Airs oder intime Clubs: Die Spider Murphy Gang verwandelt jeden Ort in eine Rock’n’Roll-Party.
Zwei Urgesteine, vier etwas jüngere Musiker
Die mittlerweile über Generationen vereinten Fans kennen jede Zeile, jede Geste. Egal ob unplugged oder als eingespielte Rockband, Günther Sigl ist als Frontman so glaubwürdig wie eh und unterhält mit launigen Anekdoten. Kult sind natürlich auch die liebevollen Frotzeleien zwischen den Spiders-Urgesteinen Günther und Barney. Die beiden liefern auf der Bühne ein verbales Ping-Pong, bei dem garantiert kein Auge trocken bleibt.
Auch nach Gold- und Platinplatten, internationalen Veröffentlichungen, Filmen, TV-Shows und diversen Jubiläen hat die Gang nie die Bodenhaftung verloren. Neue Musiker kamen dazu, der Sound wurde breiter, aber die Haltung blieb unverändert: ehrlicher, handgemachter Rock’n’Roll ohne Schnickschnack. Die Band besteht aktuell aus Günther Sigl (Gesang, Bass), Barney Murphy (Gitarre), Ludwig Seuss (Piano/Keyboards), Willie Duncan (Gitarre, Bass, Mandoline), Otto Staniloi (Saxofon) und Andreas Keller (Schlagzeug), die den typischen Rock’n’Roll-Sound der Band mit Energie und Präzision auf die Bühne bringt.
Die Spiders stehen für fünf Jahrzehnte ehrlichen, geradlinigen Rock’n’Roll, der sofort ins Blut geht. Im nächsten Jahr feiert die Band ihr 50-jähriges Jubiläum. Am 30. und 31. Oktober 2027 wird in der Olympiahalle hierzu ausgiebig mit Freunden und Weggefährten gefeiert. Das zweite Date ist ein Zusatzkonzert, nachdem das erste in Windeseile fast ausverkauft war. Auch in Landshut zum Auftakt der Jubiläumskonzerte ist schon ein Zusatzkonzert in der Sparkassenarena (3. und 4. April 2027) geplant.
Limitierte Jubiläumsbox mit 13 CDs erscheint im April
Neben den vielen Konzerten bietet die Spider Murphy Gang für ihre Fans auch einen Schatz für daheim. Am 2. April 2027 kommt eine auf 1.500 Exemplare limitierte Sammleredition „50 Jahre Skandel – Die Box“ in den Handel, die das komplette musikalische Lebenswerk der Band auf 13 CDs umfasst. Neben den zwölf Studioalben gibt’s noch zwei brandneue Singles, die zeigen, dass die Geschichte der Spiders auch nach fünf Jahrzehnten noch nicht zu Ende erzählt ist.

