Zugegeben, ein Stückerl ist es schon von München bis ins niederbayerische Städtchen Freyung am Südrand des Bayerischen Waldes. Aber für Musikfans lohnt sich der Weg ab morgen. Heute eröffnet Ministerpräsident Markus Söder im sogenannten „TonYversum“ in Freyung die Bayerische Landesausstellung 2026 „Musik in Bayern“. Am Wochenende darf dann auch die breite Öffentlichkeit kommen. Unser Mitbegründer Herbi Hauke hat zu dieser Ausstellung ein paar Sammlerstücke beigetragen.
Das Haus der Bayerischen Geschichte lädt damit zu einer einzigartigen musikalischen Zeitreise durch die Jahrhunderte ein. Vom Klang eines Wassertropfens über gregorianische Choräle, prächtige höfische Opern und die reichen Traditionen der Volksmusik bis hin zu Schlager, Rock, Pop, Rap und Techno. Ihr könnt euch auf Spurensuche begeben und erfahren: Was ist typisch bayerisch? Was trägt Bayern musikalisch in die Welt hinaus? Und wie vielfältig kann bayerische Musik klingen?
Nicht nur Ausstellung, sondern auch ganz viel Livemusik
Wer die Vielfältigkeit live hören möchte, hat dazu 199 Tage lang Gelegenheit. Denn an allen Tagen erklingt Livemusik in der gesamten Region! Jeden Tag finden Konzerte, Performances oder Events in Wirtshäusern, auf Marktplätzen, in Kirchen oder auf Waldlichtungen statt. Es wird gerockt und gejamt, gejodelt und geswingt, getanzt und gesungen. Gleich zum Auftakt am Freitag, dem 24. April spielen Gerhard Polt und die Well-Brüder in der Mehrzweckhalle Grafenau. Tags darauf tritt an selber Stelle die Spider Murphy Gang auf. Das komplette Programm findet ihr hier!
Zur Ausstellung „Musik in Bayern“ gibt es auch ein reich bebildertes Katalogbuch, das einen zeitlichen Rahmen vom Mittelalter bis in die Gegenwart umfasst. Kenntnisreich und fundiert stellen renommierte Fachleute die zahlreichen raren Originalexponate der Bayerischen Landesausstellung vor, Essays führen in die Thematik ein, Kurz-Essays setzen Schwerpunkte.
Foto: Screenshot aus dem Kurzfilm „Hymne“ (Regie: Christian Lex), der für die Ausstellung in Auftrag gegeben wurde.

