Die Stadt München hat im Rahmen ihrer „ThemenGeschichtsPfade“-Reihe vor wenigen Tagen eine Broschüre zur Popmusikgeschichte der Stadt herausgebracht. Das Druckwerk zum Sound of Munich ist auch im pdf-Format als Download erhältlich. Es beleuchtet die Pophistorie der Musikstadt München sowohl in ihrer glamourösen Ausprägung als auch bis in kleinere Nischen hinein. Beim Lesen wird man an 43 Orte in München geleitet, die beispielhaft aufgrund ihrer Bedeutung für die Geschichte der Popmusik in der Stadt ausgewählt wurden. Jüngste Entwicklungen werden, auch aufgrund der hohen Fluktuation in der Szene, nur ansatzweise und ohne Anspruch auf Vollständigkeit beleuchtet.
Aufgrund der Weitläufigkeit des zu erkundenden Gebiets haben die Macher insgesamt vier Routen konzipiert, auf denen man bedeutende Konzertstätten, Clubs und mehr auch persönlich ablaufen kann. Wer gut zu Fuß ist, kann mit Routenplan vom Atomic Café (Titelbild) bis zur Münchner Freiheit oder vom Sugar Shack bis zum Feierwerk gehen. Für Radlfans sind die Strecken vom Muffatwerk bis zum Sender M94.5 und von der Roten Sonne bis zum Gelände der alten Alabamahalle vorgesehen. So lassen sich also die Wurzeln des Sound of Munich – von Donna Summers Discobeats über lokale Indie- und Elektro-Helden bis zur revolutionären Volksmusik 2.0 – auf mehr als 150 Seiten gut verfolgen.

